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Montag, 3. November 2014

... wenn der Fuchs sich im Knall überschlägt

Wussten Sie, dass die Jagd auf Füchse bedrohten Tierarten schadet?

Jäger machen immer wieder den Fuchs für den Rückgang bedrohter Tierarten verantwortlich. Dabei stellt sich die Frage, warum die Waidmänner selbst jedes Jahr mehr als eine Viertelmillion Hasen und mehrere Tausend Rebhühner abschießen. 

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Bild Luise Dittombée

Keine Tierart wird in Deutschland durch den Fuchs oder andere Beutegreifer im Bestand bedroht – dafür ist vielmehr die Zerstörung sensibler Lebensräume verantwortlich. Wie Studien zeigen, ist die Jagd nicht geeignet Fuchsbestände dauerhaft zu reduzieren.

Dadurch, dass Jäger die Schuld an der schwierigen Situation vieler Wildtierarten auf Beutegreifer wie den Fuchs schieben, lenken sie vielmehr von eigener Mitschuld ab – und versuchen nebenbei, die gnadenlose Jagd auf Meister Reineke zu rechtfertigen.

1 Kommentar:

  1. Wer die Natur schändet, wer den Tieren bewusst Leid zufügt, der wird einst darunter selbst leiden, denn er schändet sich selbst und fügt sich selbst Leid zu, da ein Teil seines Bewusstseins in allen Lebensformen ist, die Essenz aller Lebensformen in ihm, in der Seele des Menschen.

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Beste Grüße, Lovis Kauertz - Wildtierschutz Deutschland