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Dienstag, 9. Dezember 2014

"Fuchsjagd bedeutet pure Lust und Freude"

Wussten Sie, dass Deutschland tollwutfrei ist - nicht dank, sondern trotz der Jagd?

Tollwut spielt in beinahe ganz Westeuropa keine Rolle mehr. Deutschland und auch die Nachbarländer sind seit vielen Jahren frei von terrestrischer Tollwut. Erreicht wurde das nicht durch Bejagung, sondern durch den flächendeckenden Abwurf von Impfködern.


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Auch die Gefahr durch den Fuchsbandwurm wird weit übertrieben: Es ist deutlich wahrscheinlicher, in Deutschland vom Blitz getroffen zu werden oder bei einem Jagdunfall zu Schaden zu kommen, als am Fuchsbandwurm erkranken. Entgegen der vielen Gerüchte ist von keinem Fuchsbandwurm-Patienten bekannt, dass er oder sie sich durch den Verzehr von Beeren oder Obst angesteckt
hätte.

Jagd begünstigt die Ausbreitung von Wildtierkrankheiten sogar: Fuchsjagd führt zu höheren Nachwuchsraten und mehr Revierkonflikten unter Füchsen, was eine raschere Ausbreitung von Krankheiten zur Folge hat.

Lesen Sie auch: Fuchsjagd ist reine Spaßjagd

Eine Kampagne von fuechse.info und Wildtierschutz Deutschland, unterstützt von Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.VNatur ohne Jagd e.V., Dr. Francesco Dati, Marburg, Weingut & Biohotel Gänz, Natur in NotMenschen für Tierrechte -Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.VDavid gegen Goliath e.V.Simbiosis - Mensch und Natur e.V.SOS GalgosInitiative Abschaffung der JagdBürgerbewegung Zwangsbejagung adeTier & Mensch e.V.animal public e.V.

Kommentare:

  1. Ein paar kleine Zitate aus dem nationalen und internationalen Sprachraum zur Psychologie von Jagd und Jägern:

    Der amerikanische Psychologe und Neurologe Saper sagte:
    “Jene Menschen, die Freude verspüren am Töten, die da glauben, Prestige zu gewinnen durch eine Trophäe aus Fleisch, haben weder moralische noch intellektuelle Reife erlangt,um die Primitivität ihres Handelns zu erkennen."
    Weiter folgerte er:
    “Diese Gesellschaft nennt sich zivilisiert obwohl die Verfolgung, die Körperverletzung und die Tötung von vor Angst zusammengekauerten Tieren, dieses unglaubliche Handeln, noch Sport genannt wird. Um aus Vergnügen oder Sport zu töten, dafür gibt es keine Rechtfertigung und keine Entschuldigung. – Jagd gebe eine tiefe subtile psychosexuelle Unzulänglichkeit wieder.“

    Der verstorbene Dr. Karl Menninger beschrieb die Jagd als ein Produkt "der erotischen sadistischen Motivation".

    Die Psychologin Margaret Brooke-Williams, äusserte: "Jäger suchen die Beruhigung ihrer Sexualität. Das Gefühl der Macht, welches die Jagd bringt, entlastet vorübergehend diese sexuelle Unruhe..."

    Dr. John D. Copp, ein kalifornischer Psychologe beschreibt den Zustand unmittelbar nach dem Töten als "eine Art Hoch. Dieses gesteigerte Gefühl der Erregung scheint eine besonders tiefe Wirkung gerade unter den jüngeren Jägern zu haben...."

    Der Psychologe Kellert äusserte: Jäger verspüren "Lust am Töten" und besitzen eine "oftmals mit Sadismus einhergehende Aggressivität", während "eine höhere psychische Instanz wie das Gewissen weitgehend ausgeschaltet ist".
    “Und dass bei der Jagd die Lust am Töten eine ganz zentrale Rolle einnimmt und damit auch zwangsläufig die oftmals sadistische Aggressivität....
    Jäger benötigen die Jagd, um Gefühle von Unsicherheit, Frustration, Minderwertigkeit und mangelndem Selbstvertrauen über das Beherrschen und Töten von Tieren abzuregieren.“

    - aus dem Buch: Abnormal Psychology and Modern Life – heisst es:
    "....unmittelbar relevant sind Erfahrungen, in denen die einzelne Zufügung von Schmerzen an Tieren oder einer anderen Person Anlass zu sexueller Erregung gegeben hat. Wir (die Autoren) haben an anderer Stelle auf die Verbindung hingewiesen zwischen starker emotionaler und sexueller Stimulation.....“

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  2. Ein geistig gesunder Mensch ist glücklich, wenn er diese Tiere beobachten kann. Nur extrem Gestörte bringen es fertig, diese Tiere zu töten. Dafür auch noch primitive Ausreden zu finden, wie z. B. Hege und Pflege der Natur ist wirklich ohne Worte.

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  3. Ich kann Gaby Ewald-Kahl nur voll zustimmen. Niemand, der psychisch gesund ist kann sich daran erfreuen ein Tier zu töten. Ich kenne keine verlogeneren Menschenschlag als diese rabiaten Jäger.

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Beste Grüße, Lovis Kauertz - Wildtierschutz Deutschland